Der Gral

 

Die Suche nach dem Gral

 

Einst zog ich aus, den Gral zu finden,
wie Parzival zog es mich fort.
Allen Menschen wollt´ ich künden
des Schatzes noch geheimen Ort.

 

Ich wanderte durch Berg und Tal,
Durch Felder, Dörfer, Felsgestein,
besuchte Städte -viel an Zahl,
Schloss auch das Heil´ge Land mit ein.

 

Durchquerte Wüsten, Wälder, Meere.
Viele Inseln – groß und klein.
Doch fühlte ich im innern Leere:
Wo mag denn dieser Gral wohl sein?

 

Durch langes Suchen müd´ geworden,
bat ich: “oh Gott, erhör´ mein Fleh´n!
Lass mich vergessen alle Sorgen,
lass mich den Gral doch endlich seh´n!”

 

Da hört´ ich leise eine Stimme
in meinem Inner´n -rein und fein.
Es raubte mir fast meine Sinne,
doch wundersames gab´s mir ein:

 

“Was suchest du an fernem Orte,
was nah´ in deinem Herzen ruh´t?
Geh´ ein in deine inn´re Pforte!
Hier findest du, was du gesucht!”

 

Da ward Erkenntnis mir gegeben,
dass Gott in jedem Menschen ist
und wir der Becher sind im Leben -
Der Gral – wo Gott zu hause ist!

 

by Franziska Laschka

 



GOTT AUF DER ERDE

 

Gott ist bereits auf die Erde gekommen – Gott hat auf der Erde viele Namen und viele hunderdtausende Hände und Füße, die Gottes Arbeit auf der Erde erfüllen sollen.

 

Viele von Gottes Namen und von Gottes Händen oder Füßen sind sich dessen noch nicht bewusst geworden und warten auf ein Wunder, auf das Eingreifen in unsere Geschehnisse auf der Erde, direkt durch Gott – dabei haben sie selber Gottes Hände und Gottes Namen auch Gottes Füße – jene sollten ändern, was zu ändern ist und sagen, was zu sagen ist.

 

Sie sollten sich ihrer göttlichen Hände und Füße Auftrag bewusst werden und den Wunsch Gottes auf der Erde erfüllen!

 

Gottes Worte durch meinen Mund

 

An Nija Tbé – 16.8.2007